Friedensarbeit

Friedensarbeit

Der Arbeitskreis Frieden- und Umwelt im Ökumenischen Zentrum

Der Arbeitskreis Frieden und Umwelt besteht aus einer Gruppe von Menschen jeden Alters, verschiedener Berufe, Konfessionen und Lebensanschauungen.

Wir wollen uns aktiv für eine Rückehr zum Leben einsetzen in einer Welt, die durch unsere materielle Lebensweise mit Kriegen und Umweltverschmutzung akut gefährdet ist. Der Frieden auf der Welt, unsere Umwelt und unsere Zukunft ist uns zu kostbar, um die Entscheidungen darüber allein nur den nach Wahlergebnissen schielenden Politikern zu überlassen.

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Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!

In der "Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!" haben sich mehr als hundert Organisationen der Friedens- und Entwicklungszusammenarbeit zusammengeschlossen. Das Bündnis engagiert sich seit 2011 für ein grundsätzliches Verbot deutscher Rüstungsexporte.

Die Aktion Aufschrei kritisiert, dass die deutsche Rüstungsexportpolitik unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet, ohne ausreichende parlamentarische Kontrolle und auf der Grundlage rechtlich problematischer Verfahren.

Informieren Sie sich auf der Website "Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!" über die Ziele und die Aktionen des Bündnisses und halten Sie sich auf dem Laufenden, indem Sie den kostenlosen Newsletter der Kampagne abonnieren.

Aktionen

07.11.2017

Aufruf "abrüsten statt aufrüsten"

Ein außergewöhnlicher, der Not gehorchender Aufruf wurde am 6.11.2017 veröffentlicht: Vier Gewerkschaftsvorsitzende, ein Nobelpreisträger, führende Vertreterinnen und Vertreter der Friedens- und Umweltbewegung, bekannte Künstlerinnen und Künstler, kritische Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sowie Engagierte aus den Bewegungen für Nachhaltigkeit und eine gerechte Welt wenden sich an die Öffentlichkeit mit dem Appell „abrüsten statt aufrüsten“. Die Unterzeichnenden fordern von der (neuen) Bundesregierung: „Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben – Abrüsten ist das Gebot der Stunde“.

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06.09.2017

Mehr fürs Militär? Nicht mit uns!

Die internationale katholische Friedensbewegung "pax christi" hat eine Unterschriftensammlung gegen die geplante Erhöhung der Rüstungsausgaben gestartet.

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14.08.2017

Jetzt unterschreiben: Waffenexporte endlich verbieten!

Die entwicklungspolitische Organisation Urgewald e.V. mischt sich in den Bundestags-Wahlkampf 2017 ein:

Die Rheinmetall AG will mit Partnern in der Türkei eine ganze Panzerfabrik bauen. Dieser Deal für den Autokraten Erdogan muss verhindert werden. Wir rufen dazu auf, den Appell Waffenexporte endlich verbieten! an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zu unterzeichnen und weiter zu verbreiten.

09.05.2017

Entrüstet Rheinmetall

Rheinmetall entrüsten – Wer Waffen sät, erntet Flüchtlinge

Mit einem Leopard-A1-Panzer fahren Rüstungsgegner*innen am 9. Mai 2017 um 9 Uhr zur Jahreshauptversammlung des größten deutschen Rüstungskonzerns in die Stauffenbergstraße in Berlin-Tiergarten und fordern: "Keine Panzer für Erdogan!"

Ja, Rheinmetall will eine Panzerfabrik für den Autokraten in der Türkei bauen – unter Umgehung der deutschen Rüstungsexport-Richtlinien.

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22.06.2016

75. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion

Der 100. Jahrestag von Verdun stand in den Schlagzeilen, gut so. Aber der 75. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion wird vom Medienmainstream ebenso ignoriert werden wie zuvor der 70. Jahrestag. In Verdun starben 300.000, furchtbar! Der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion kostete dort 27 Millionen Menschenleben, Schwamm drüber?

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05.04.2010

Rede auf der Auftaktveranstaltung des Berliner Ostermarsches 2010

Zwei große kriegerische Konflikte lasten schwer auf uns. Der eine ist der Afghanistan-Krieg, der andere ist der blutige Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern. Beide Konflikte müssen so schnell wie möglich auf friedliche Weise und mit einer menschenwürdigen Zukunft für die Bevölkerung gelöst werden.

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01.08.2008

Aktionen und Veranstaltungen des Arbeitskreises Frieden und Umwelt

Seit 1987 hat der Arbeitskreis Frieden und Umwelt im Ökumenischen Zentrum viele Aktionen und Gottesdienste zu den verschiedensten Themen und zum Teil mit anderen Gruppen und Bürgerinitiativen zusammen durchgeführt.

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Beiträge

06.08.2017

Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!

In der "Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!" haben sich mehr als hundert Organisationen der Friedens- und Entwicklungszusammenarbeit zusammengeschlossen. Das Bündnis engagiert sich seit 2011 für ein grundsätzliches Verbot deutscher Rüstungsexporte.

Die Aktion Aufschrei kritisiert, dass die deutsche Rüstungsexportpolitik unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet, ohne ausreichende parlamentarische Kontrolle und auf der Grundlage rechtlich problematischer Verfahren.

Informieren Sie sich auf der Website "Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!" über die Ziele und die Aktionen des Bündnisses und halten Sie sich auf dem Laufenden, indem Sie den kostenlosen Newsletter der Kampagne abonnieren.

12.07.2017

G20: Stellungnahme aus dem Schanzenviertel

Am 12. Juli 2017 haben einige Geschäfts- und Gewerbetreibende des Hamburger Schanzenviertels in Anbetracht der Berichterstattung und des öffentlichen Diskurses ihre Sicht der Ereignisse zu den Ausschreitungen im Zuge des G20-Gipfels geschildert.

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10.07.2017

Die Türkei und die Pressefreiheit, ein Jahr nach dem Putschversuch

Laut "Reporter ohne Grenzen" gehört die Türkei zu den Ländern mit den meisten inhaftierten Journalisten weltweit. Nach dem Putschversuch im Juli 2016 wurden weit über 100 Journalisten verhaftet, rund 150 Medien geschlossen und mehr als 700 Presseausweise annulliert. Kritische Journalisten stehen unter Generalverdacht. Die wenigen noch verbliebenen unabhängigen Medien arbeiten in ständiger Angst. Wiederholt wurde ausländischen Journalisten die Akkreditierung verweigert oder die Einreise verwehrt. Daneben ersticken die politischen und wirtschaftlichen Verflechtungen vieler wichtiger Medienbesitzer eine kritische Berichterstattung im Keim.

In der Rangliste der Pressefreiheit in 180 Ländern steht die Türkei auf Platz 155

Diese und weitere Informationen zur Lage von Journalist*innen und zur Situation der Pressefreiheit in der Türkei finden Sie auf der Website von Reporter ohne Grenzen.

09.07.2017

G20: Grundrechte sind kein abstrakter Kokolores

"Die Taktik der Hamburger Polizei war so von gestern wie die Politik von Trump. Friedliche G-20-Kritiker wurden teilweise in einen Topf geworfen mit den gewalttätigen Volldeppen vom Schwarzen Block. So wird berechtigter Protest angeschwärzt." schreibt Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion und Ressortleiter Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung in seiner Kolumne "Prantls Blick" am 9. Juli 2017.

Zum Artikel G20: Grundrechte sind kein abstrakter Kokolores

09.07.2017

G20: Ausnahmezustand – Polizeistaat – Aufstandsbekämpfungsübung?

Mit insgesamt 43 Demonstrationsbeobachter*innen hat das Komitee für Grundrechte und Demokratie viele Versammlungen in der Zeit vom 2. bis 8. Juli 2017 in Hamburg begleitet, um einseitigen Polizeiberichten genaue Darstellungen der Abläufe entgegenstellen. Ausgangspunkt des Komitees sind die Grund- und Menschenrechte auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit. Denn diese galten seit jeher „als Zeichen der Freiheit, der Unabhängigkeit und der Mündigkeit des selbstbewussten Bürgers“, wie es im Brokdorf-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts heißt.

Zum Bericht Ausnahmezustand – Polizeistaat – Aufstandsbekämpfungsübung?

08.07.2017

G20: Warum Hamburgs Polizei-Einsatzleiter polarisiert

Hamburgs Polizei-Einsatzleiter für den G-20-Gipfel "Hartmut Dudde stand schon vor dem G-20-Gipfel für harten und schnellen Einsatz gegen Demonstranten. Er wird intern geschätzt – und vor allem von Linken verabscheut."

Unter dem Titel "Warum Hamburgs Polizei-Einsatzleiter polarisiert" hat sich Thomas Hummel in der Süddeutschen Zeitung mit dem Gesamteinsatzführer der Hamburger Polizei für den G-20-Gipfel und seiner Einsatzstrategie befasst.

07.07.2017

G20: Handwerk der Übertreibung

Übertreibt die Presse bei der Berichterstattung? Protestforscher Simon Teune, Soziologe an der Technischen Universität Berlin und Mitbegründer des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung, sagt im Interview mit Martin Kaul, die Gewaltfixierung stehe in keinem Verhältnis zur Realität.

Zum Artikel Handwerk der Übertreibung

04.01.2017

Trumps Kabinett: Vom "Mad Dog" bis zum Islamfeind

Nein, nicht wir haben uns diese wenig schmeichelhafte Charakterisierung von Trumps Kabinett ausgedacht. Es war niemand Geringeres als die Tagesschau, die damit am 4. Januar 2017 ihre Einschätzung zu Trumps Kabinett überschrieben hat. Zitat:

"Was kommt in den nächsten vier Jahren auf die USA und die Welt zu? Einen ersten Eindruck dazu gibt das Team, das Trump um sich geschart hat. Es besteht vor allem aus weißen Männern, von denen einige recht radikale Ansichten vertreten."

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04.01.2017

Terroranschläge 2016

Nach einer Liste von Terroranschlägen bei wikipedia gab es 108 Terroranschläge weltweit, darunter 82 islamistische (⅘ aller Anschläge), 18 kurdische, 4 rechtsradikale, 4 separatistische Anschläge, und einen AKP-nahen Anschlag. Der blutigste Anschlag des IS mit über 100 Toten richtete sich gegen schiitische Pilger in Hillel/Irak. Der spektakulärste war der Lastwagen-Anschlag am 14. Juli in Nizza, dem französischen Nationalfeiertag, mit 84 Toten und über 300 Verletzten. Davon inspiriert tötete am 19. Dezember der Tunesier Anis Amri auf dem Breitscheidplatz mit einem Lastwagen 12 Weihnachtsmarktbesucher*innen. Spektakulär war auch der Anschlag in der Silvesternacht 2016/17 gegen das Szene-Restaurant Club Reina in Istanbul mit 39 Toten und 69 Verwundeten.

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10.11.2016

Türkei: Putschversuch oder inszenierter Putsch?

„Ich glaube, das war zum Teil inszeniert,“ so kommentiert der frühere Brigadegeneral und Berater im Kanzleramt, Erich Vad, den Putschversuch vom 15. Juli 2016 und stellt die Frage „cui bono?“, „wem nutzt dieser misslungene Putsch?“ (Cicero 17.7.2016)

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10.08.2016

Putsche und Putschversuche in der Türkei

27. Mai 1960, 22. Februar 1962, 21. Mai 1963, 12. März 1971 und 12. September 1980, das sind einige der Daten, an denen es bereits vor 2016 in der Türkei zu Putschen bzw. Putschversuchen kam.

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04.05.2016

Von Dersim 1938 bis Sur 2016. Die Kurden und das Völkerrecht

Auf seiner Website hat Prof. Dr. Norman Paech den Vortrag "Von Dersim 1938 bis Sur 2016. Die Kurden und das Völkerrecht", gehalten auf der Konferenz "Völkermord in Dersim", Tunceli/Dersim v. 3./4. Mai 2016, veröffentlicht, den wir nachstehend wiedergeben.

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