10.07.2016

Berliner Energiepolitik auf dem Prüfstand

Aus dem Energietisch-Newsletter Nr. 01/2016

Der Kohle-Wahlcheck 2016 ist da

Berlin dient heute eher als Negativbeispiel, denn als Vorreiter beim Klimaschutz. Gerade bei der Kohleverstromung erkennt das Land Berlin seine Verantwortung für die Emissionen aus den Kohlekraftwerken in Berlin und Brandenburg nicht an. Zusammen mit unseren Bündnispartnern von Kohleausstieg Berlin haben wir daher den Kohle-Wahlcheck 2016 gemacht. In der Broschüre stellen wir im Hinblick auf die im September 2016 anstehenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus alle derzeit vertretenen Parteien auf den Kohleprüfstand. In Kürze werden vom Energietisch noch weitere Wahlprüfsteine gezielt zu den Berliner Energienetzen folgen.

Mitmachen: Aktion vor dem Roten Rathaus am 14. Juli

Der Berliner Senat steht in Sachen Rekommunalisierung der Energieversorgung vor einem Scherbenhaufen. Die Rekommunalisierung des Gasnetzes wird immer noch vor Gericht verhandelt und beim Stromnetzverfahren sind die neuen und geheimen Vergabekriterien auf Vattenfall maßgeschneidert. Wenn sich am nächsten Dienstag der Berliner Senat erneut dem Thema der zukünftigen Energieversorgung Berlins widmet, steht dennoch zu befürchten, dass kurz vor Ende der Legislaturperiode weitreichende Entscheidungen getroffen werden. Insbesondere beim Stromnetzverfahren drückt der zuständige Finanzsenator Kollatz-Ahnen mächtig aufs Tempo. Mit einer Aktion vor dem Roten Rathaus fordern wir den Berliner Senat auf, jetzt keine voreiligen Entscheidungen zu treffen.

Kontakt:

Berliner Energietisch c/o BürgerBegehren Klimaschutz e.V.
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
Telefon: (030) 2435 7803
E-Mail: info@berliner-energietisch.net
Website: www.berliner-energietisch.net

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